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70.3 Ironman World Championships 2006

Die 70.3 Ironman World Championships (Mitteldistanz) fanden zum ersten Mal 3 Wochen nach der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii statt. Sehr schwieriges timing für Ironman Triathleten. 3 Wochen sind einfach nicht genug Zeit für die Regeneration nach einem Ironman. Zusätzlich ist das Rennen findet das Rennen auf einer flachen Radstrecke in Florida statt, was ein Vorteil für die die schnellen Läuferinnen ist. Das macht es noch schwieriger für mich, da ich schon nach dem Ironman in Wisconsin Probleme mit der Regeneration der Laufmuskulatur hatte und in Hawaii gehen musste. Trotzdem entschied ich mich zu starten und es einfach zu versuchen.

Ich hatte einen guten Start war in der Verfolgergruppe beim Schwimmen, habe dann auf dem Rad gleich von Anfang an Druck gemacht, da ich wusste bei der flachen Strecke würde es schwierig werden auf dam Rad irgendetwas zu bewegen, und nachdem ich in Hawaii gehen musste und nicht genügend Zeit zwischen den Renne war für komplette Erholung, wusste ich dass meine Lauf nicht besonders gut werden konnte.

Also war meine einzige Chance gut Schwimmen und Radfahren und dann das best mögliche beim Laufen rausholen. Es gelang mir ein paar Athletinnen abzuhaengen und nach etwa 10km sehe ich Samantha McGlone und Didi Griesbauer vor uns. Wir holen auf und weiter geht die Jagt auf die zu der Zeit führende Leandah Cave. Zu dem Zeitpunkt sind etwa 5 Frauen in unserer Gruppe wobei 3 die Arbeit machen (Karen Smyers, Samantha und ich), der Rest ist fast nie vorne zu sehen, was äußerst frustrierend ist, aber meine einzige Chance das Tempo so hoch zu halten, dass die Gruppen hinter uns, die beim Wendepunkt schon von Age Groupern geschluckt wurden, uns nicht einholen. Wie man schon aus dem Bericht hört war die Strecke sehr Windschatten anfällig. Ohne Wind und Hügel ist es selbst wenn regelgerecht gefahren wird (7m zwischen Radfahrern) Windschatten vorhanden, sodass es bei der großen Leistungsdichte zu Gruppenbildungen kommt.

Nach der Hälfte der Strecke fahre ich auf Leanda Cave auf und überhol, aber wie alle vor ihr fahrt auch sie dan Rest der Strecke mit. Nach etwa 60 km werden die Beine müder, die 2 Ironman machen sich bemerkbar. Nach 80 km fährt Lisa Bentley und eine Ivonne zu uns auf. Wir kommen alle zusammen vom Rad (8 Frauen).

Beim Wechsel bekomme ich den falschen Beutel gereicht, nachdem ich zum Wechselzelt renne und den Beutel oeffne stelle ich fest, dass mein Neo drin ist und nicht meine Laufschuhe. Zurücklaufen und den Beutel austauschen kostet mich einige Zeit so dass ich als letzte der Gruppe auf die Laufstrecke gehen.
Was im Endeffeckt warscheilich keinen Unterschied gemacht hat für meine Platzierung, aber in dem Moment seht ärgerlich war.

Auf der Laufstrecke wird es ein Kampf, nicht gegen die anderen Sportlerinnen, sondern gegen die tiefe Muedigkeit in meinen Beinen. Sie wollen einfach nicht so, wie mein Wille. Jeder Schritt schmerzt, die Muskeln brennen und die Sehnen fühlen sich an als wären kurz vorm zereißen.
Ich komme zur ersten Brücke und habe das Gefühl als stände ich still, bergab gehts dann etwas besser. Eigentlich warte ich die ganzen 21 km nur auf die Gruppe hinter mir: "meine Tempo kann ich schneller sein als ein Trainingslauf, und ich weis da sind ein paar gute Läuferinnen hinter mir". Aber bis km 18 kommt Keine. Dann holt die gute Läuferin Natasha Friol mich ein, da für mich keine Tempoverschärfung möglich war musste ich sie einfach vorbei lassen.
Ich kämpfe mich durch und finische auf dem 9. Platz, mit dem Gefühl alles gegeben zu haben.
Die letzte 2 Monate waren extrem, aber ich bin glücklich einen Ironman Sieg und eine TOP 10 Platzierung bei einer Weltmeisterschft erreicht zu haben.
Keine großartige Saison, aber eine gute Saison!

English
The 70.3 Ironman World Championships (Half Ironman distance) 3weeks after the Ironman World Championships in Kona/Hawaii is a hard time for all Ironman athletes. 3 weeks are not enough to recover from an Ironman. And with a flat course on the bike I knew it was going to be a runner’s race. What did not suit me at all, my running legs had been gone after Ironman Wisconsin in September so that I had to walk in Hawaii.

It really was a big challenge for me to go and race this race. It’s very late, the season had been long and there where many girls on the start line, who didn’t race Kona and had especially prepared for the Half Ironman distance. But I love racing the hotel was booked the ticked bought, my friends where going so I decided to give it a shot.

The race went as I expected, a fast swim, a fast bike, and then I blow on the run ……..
Seriously, I had a very good swim, came out close to the contenders and was able to ride to ride into the lead. Unfortunately not alone, the lead bike group consisted of 8 women coming of together and then after grabbing the bag with my wetsuit instead of my running shoes in hectic, I already lost time in transition, then another fast runner caught me with 2 miles to go and I ended up 9th. I am actually really proud that I was able to hold on to 9th. The way my legs felt, I was certain the whole field was going to run by me.

It was a though run for me and now it’s time to recover and plan the next season.
THANKS FOR READING!


Working hard !!!


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