Falsche Lagerung einer Dopingprobe kann zu einem falschen Ergebnis mit
extrem hohen Testosteronwerten fuehren.
Diane Modahl war eine der schnellsten britischen 800-Meter-Läuferinnen, die als
Gewinnerin der Cornwell-Spiele 1994 über 800 Meter einem Dopingtest unterzogen
worden ist. Das Ergebnis ihrer Probe ergab einem extrem hohen Testosteronwert.
Das Testosteron wurde erst durch eine bakterielle Entwicklung im Urin, begünstigt
durch zu warme Lagerung hervorgerufen. Der hohe bei Katja Schumacher
gemessene T/E Quotient koenne dementsprechend durch die Entstehung von
Testosteron in der Probe, also ausserhalb des Koerpers der Athletin entstanden sein.
Dass es Fehler in Labors gibt zeigt auch der Fall von Tyler Hamilton. Dessen Probe
eingefrohren anstatt nur gekuehlt aufbewart worden war.
Ob ein Fehler immer zugegeben wird, oder ob man vielleicht lieber eine Sportlerin
verurteilt, das ist die Frage. Die der Athletin verweigerte Möglichkeit der
Teilnahme an der Öffnung und Analyse der B-Probe gewinnt so eine ganz
besondere Bedeutung.
Wrong results with extremely high testosterone readings can
occur in a drug sample
The bacteria activity in a sample that was not stored properly can cause
a high testosterone reading.
Diane Modahl was one of the fastest britsh 800m runners, she won the
Cornwell games in 1994. Her doping test was positive with a very high
reading of testosterone. The sample had been stored too warm and
bacteria activty caused a very high reading. The testosterone had
developed in the sample, therefore not in the athletes body.
The recent case of Tyler Hamilton shows there can be mistakes in
laboratories. His sample had been frozen instead of just kept cool. The
question is, will the lab admit a mistake or rather convict an innocent
athlete.
Katja Schumacher was not allowed to attend her B-test opening and
analysis. Thus, knowing the above facts gives a new perspective to the
situation.
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