Sitemap
Interview nach dem Ironman Hawaii in Kona


Katja nach der Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii 2005:

Katja, Dein Ziel war eine Platzierung unter den ersten 10. Du bist 6. geworden, wie fühlst Du Dich?

Ich bin sehr zufrienden mit dieser Platzierung, endlich habe ich die Fomel für die Hitze in Hawaii gefunden,
und konnte auch hier mal ein gutes Rennen machen.
Da ich mich noch vor 7 Wochen in England qualifzieren musste hatte ich nicht viel Zeit fuer eine lange Vorberreitung, um so mehr freue ich mich über die Platzierung.

Du hast diesen Sommer in Deutschland viele Rennen gemacht 5 Rennen an 6 Wochenenden, incl. Eine Mitteldistanz und einen Ironman, hat das deine Leistung hier beeinflusst?

Ich denke die Kurzdistanzen waren gutes Tempotraining, aber es war dann ein bischen viel hinternander, zumal ich vor dem letzten Rennen auch noch krank geworden bin. Ich habe lange gebraucht, um mich davon zu erholen. Meine Rennplanung werde ich im nächsten Jahr ändern.

Der Grund fuer die diesjährige Wettkampfplanung waren die Dopingvorwürfe gegen Dich. Du hast immer gesagt, dass Du nie verbotene Substanzen genommen hast. Du hast diesen Sommer 5 Dopingtests, in den letzten 3 Wochen derVorberreitung auf Hawaii 2 und direkt nach dem Rennen einen Dopingtest abgegeben.
Dieses Jahr war eins deiner erfolgreichsten, mit der besten Platzierung bei den Ironman Weltmeisterschaften.
Du solltest Dich rehabilitiert fühlen. War das eine zusaetzliche Motivation für Dich, oder hat der Stress Dich eher negativ beeinflusst?

Der Stress war extrem und hat meine Leistungsfaehigkeit und Training sicher negativ beeinflusst, gleichzeitig hatte mir mein Haubsponsor Opel gekündigt, ohne Herrn Lautenschlaeger von MLP hätte ich garnicht in Hawaii starten können. Es war definitv eine “low budget” Vorberreitung.
Auf der anderen Seite bin ich extrem sauer über die Vorwürfe und ich wollte es denen zeigen!

Ja das hast Du getan. Wie sieht jetzt Deine weitere Planung aus und dürfen wir damit rechnen, dass Du im nächsten Jahr wieder in Hawaii dabei bist und vielleicht sogar das Podium angreifst?

Ich hätte nie gedacht dass ich in einem Feld, wie diesem Jahr mit 2 Weltmeisterinnen einer Olympiasiegerin und einer Sibermedaliengewinnerin 6. werden kann. Ich bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei. Diesen Winter werde ich an meiner Radposition arbeiten, in den Windkanal gehen. Paula Newby Fraser hat mir schon zugesagt, dass sie weiter an meinem Training mit mir arbeiten wird. Das ist ein grosses Plus, Paula ist die beste Trainerin fuer Ironman, bes. für Hawaii. Keiner weiss mehr ueber das Rennen und Training als sie.
Ich denke ich habe noch Raum für Verbesserung, ob’s für’s Podium reicht das werden wir erst nächstes Jahr wissen. Die anderen schlafen ja auch nicht.

Die Abstände in diesem Jahr waren sehr knapp, nach einem Rennen über mehr als 9h wurde das Rennen um den 6.Platz zwischen Dir und Belinda Granger im Sprint entschieden. Der Abstand zwischen Platz 1 und 3 betrug nur 3:09 min, zwischen Platz 8 und 9 waren 29 sec.
Es war ein sehr spannendes Rennen! Das engste Rennen in der Geschichte des Sports.

Ja die Dichte wird immer grosser, unso stolzer bin ich auf die Platzierung.
Ich freue mich schon auf die nächste Saison. Jetzt muss sich nochmal richtig angreifen, ganz die Juengste bin ich ja auch nicht mehr.

Wie sieht Deine Planung jetzt aus?

Am nächsten Wochenende starte ich noch beim XTERRA World Championship in Maui, da habe ich zwar keine Chance auf eine Gesamtplazierung, da es MTBiking ist, aber es gibt eine Doppelwertung (Zeit des Ironman + Zeit XTERRA). Und die will ich versuchen zu gewinnen.
Dann steht im November noch das Finale der Tricalifornia Serie in San Francisco auf dem Programm, und dann nache ich erstmal Pause. Regeneration und Planung für nächstes Jahr. Ich werde, wie gesagt in der Pause an meiner Radposition arbeiten, in den Windkanal gehen und die nächste Saison planen.


zurück


© 2004 KatjaSchumacher.com | Design by one4vision.de Impressum