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Katja gewinnt vor heimischem Publikum

Begeistert wird die Top Triathletin Katja Schumacher aus Heidelberg nach 2:22h vom Publikum beim ersten Rennen des Rhein Neckar Cups im Ladenburger Stadion empfangen.
Sie habe auch auf der Strecke tolle Unterstützung von den 7000 Zuschauern erfahren, erzählt sie nach dem Zieleinlauf.
Die Profitriathletin Silke Hinrichs war direkt hinter Katja aus dem Wasser gekommen.
Um nicht mit der starken Bergfahrerin den 6km langen Anstieg auf den Weissen Stein in Angriff nehmen zu müssen, fährt Katja auf der noch flachen Anfahrt zum Berg „volle Pulle“ und kann Silke schon etwas distanzieren. Diese kann Katja zwar zunächst noch auf Sichtweite halten, verliert aber dann den Anschluss und beim Wechsel auf die 10km Laufstrecke hat die Heidelbergerin schon ein gutes Zeitpolster. „Ich habe mich heute richtig gut gefühlt“ sagt Katja „und konnte dann mein Tempo laufen. Ich habe einen extrem harten Wettkampfplan in den nächsten Wochen, da war es für mich wichtig, dass ich beim Laufen nicht alles geben musste.“ Laufen ist die Disziplin, von der die Regeneration am längsten dauert. Silke Heinrichs beendet das Rennen auf dem 2.Platz und ist zufrieden, obwohl Ihr das Laufen besonders auf der 2. Runde sehr schwer gefallen sei. Vor 2 Wochen musste sie den Ironman in Frankfurt, auf dem 3. Platz liegend, wegen Schwindel aufgeben.
In den nächsten 6 Wochen 5 Rennen, so sieht der Wettkampfplan für Katja Schumacher aus: Rhein Neckar Cup (3 Kurz Triathlons), die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz und der Ironman in England. Warum macht Sie das? „Ich habe schon früh meinen Start für den Rhein Neckar Cup und die Deutsche Meisterschaften über die Mitteldistanz zugesagt. Und jetzt möchte ich mich noch für Hawaii qualifizieren, da bleibt nur der Ironman in England und der liegt Mitte August zwischen der DM und Viernheim dem letzten Rennen der RNC Serie. Dann habe ich aber eine Pause, um die Form für Hawaii wieder aufbauen zu können.“
Katjas beste Platzierung bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii war 1998 der 12.Platz. „Da habe ich noch eine Rechnung offen. Ich denke das geht besser, auch wenn das Rennen mir wegen der extremen Hitze nicht so gut liegt. Top 10 sollte drin sein.“ Hofft die Heidelbergerin.

Im nächsten Jahr gibt es dann eine Half Ironman Serie und Weltmeisterschaft, da möchte die Sportlerin aus der Rhein Necker Region noch mal richtig angreifen. Denn sie sagt: „Das ist meine Streckenlänge! Von meinen körperlichen Vorrausetzung liegt mir die Mitteldistanz“.
Auf die Frage: „Ist der Weltmeistertitel das Ziel?“ lächelt sie: „Das wäre natürlich schon was. Ich werde es auf jeden Fall probiere!. Aber jetzt konzentriere ich mich erst mal auf dieses Jahr.“
Bei den Männern siegte Timo Bracht vor Luke Dragsta und Stefan Holzner beim Römerman in Ladenburg.




Katja Schumacher takes the win in her home region

The local athlete finds great support and 7000 enthusiastic spectators cheer her to her first win this season. Silke Hindrichs a pro triathlete is coming out of the water on Katja´s feet. Katja starts the short flat part of the ride “all out”, she does want to drop the strong climber Silke before the 4mile climb to the Weissen Stein. Katja can drop her and make up a comfortable lead on the bike going into the 6mile run. She says: “I have a tough race schedule coming up, it was important for me that I did not have to run all out. I felt really good today, the legs where good and I had a lot of fun.” Recovery from running takes the longest: ”You can ride hard for 3 weeks straight like they do in the Tour, you will never see a runner doing anything like that.”
Silke finishes in 2 nd place, she was happy with her race. She had to drop out of Ironman Frankfurt in 3 rd place because she got dizzy on the run course.

Katja´s race schedule are 5 races in 6 weeks: Rhein Neckar Cup (3 short distance races), the half Ironman German Championship and Ironman UK.

Timo Bracht takes to win in the men’s race, Luke Dragsta is second and in front of Stefan Holzner.

Ergebnisse / Results

1. Katja Schumacher 2:22,55
2. Silke Hinrichs 2:29,36
3. Katrin Engelen 2:32,13

1. Timo Bracht 2:05,49
2. Luke Dragstra 2:07,35
3. Stefan Holzner 2:08,03


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