Es ist ein sehr schönes Gefühl, es wieder geschafft zu haben, den Rhein-Neckar-Cup zu gewinnen. Diesmal musste ich richtig kämpfen. Nach meinem Sieg in Musbach und nach Sturz in Heidelberg und "nur" dem 2. Platz musste ich beim Abschlussrennen in Viernheim mindestens 2. werden und das mit nicht zu viel Abstand auf die Erste. Natürlich war vor dem Rennen für mich ein Sieg das Ziel, aber am letzten Anstieg der anspruchsvollen Radstrecke wurde ich von Katrin Paetzold und Daniela Sämmler eingeholt und musste nach der Abfahrt feststellen, dass beide ausser Sichtweite waren. Damit wäre für mich nicht nur Viernheim verloren gewesen, sondern auch der Cup. Dass Katrin stark laufen kann, wusste ich, von Daniela Sämmler wusste ich nicht so genau, was zu erwarten war. Mit 1,5 min Rückstand auf die Laufstrecke zu gehen machte mich nicht gerade hoffnungsvoll. Das ist viel Zeit einzuholen auf 10 km.
Aber trotzdem wollte ich kämpfen alles geben. Also bin ich gelaufen so schnell es ging, was leider an dem Tag auch nicht besonders schnell war, ich war schon über 2 1/2 min schneller. Nach 5 km hatte sich an dem Rückstand nicht viel verändert, dann sah ich Katrin plötzlich vor mir und konnte sie überholen. Nachher hat sie mir erzählt: " Mir hat es den Stecker gezogen, da ging nichts mehr." Am Wendepunkt hatte ich noch 2min Abstand gestoppt mit ca. 1,5 km zum Ziel wurde mir 1:45 zugerufen. Wir hatten ausgerechnet, ich dürfte nicht mehr als ca. 1:30 min Abstand zur Ersten habe. Also bin ich gelaufen was ging. Am Schuss waren's 1:36 und es hat gerreicht! Juppiehh!
War richtig hart, und gleichzeitig ein tolles Gefühl, alles gegeben zu haben und so doch noch den Gesamt-Sieg zu holen.
Am nächsten Tag waren dann Sebastian und ich im Studio beim Rhein Neckar Fersehen eingeldaen.
HIER DIE FERNSEHSENDUNG AUF RNF.
Jetzt habe ich noch ein großes Ziel dieses Jahr und das ist der Challenge Barcelona am 4. Okt. Drückt mir die Daumen. DANKE FüR'S LESEN!
Katja