dpa 01.02.2005
Schumacher: Kein Start bei Ironman in Frankfurt
Triathletin Katja Schumacher aus Heidelberg wird nach Abschluss ihres Dopingverfahrens aus der Ergebnisliste des Ironman Germany gestrichen. Die 36-Jährige darf nie mehr bei dem Rennen in Frankfurt/Main an den Start gehen.
Kommentar: muesste noch geklaert werden, ob Herr Denk das Recht zu einer solchen Entscheidung hat. Es gibt einen Vertrag zwischen uns fuer 05, ich werde mich daran halten. Ob sich Herr Denk an seine Vertraege haellt wird man dann sehen.
"Wir können sie dem Publikum und den Helfern gar nicht mehr zumuten, denn sie hat unsere Helfer in eine Kollektivschuld genommen", sagte Veranstaltungs-Präsident Kurt Denk. Katja Schumacher war nach ihrem zweiten Platz beim Ironman am 11. Juli 2004 mit einem um ein Vielfaches erhöhten Testosteron/Epitestosteron-Quotienten erwischt worden.
Ich habe nach Erklaerungsmoeglichkeiten gesucht, nie mit dem Finger auf Helfer/Freiwillige gezeigt. Ich verlange einzig bessere Schutzmassnahmen fuer die Sportler, und wenn Herr Denk der Meinung ist das sei nicht seine Aufgabe, dann liegt der falsch. Es gibt Regeln und nach denen ist der Veranstalter sehr wohl verantwortlich. Ausserdem sollte ein Ausrichter der mit Wetten viel Geld verdient sehr wohl dafuer sorgen, dass Sicherheit gewaehrleistet ist.
Sie hatte die Einnahme leistungssteigernder Mittel aber bestritten und Berufung gegen die von der Deutschen Triathlon-Union (DTU) verhängte Einjahressperre bis zum 12. August 2005 eingelegt. Das Verfahren wurde mit einer Einigung über das Ende der Sperre bereits zum 31. Mai 2005 vor dem DTU-Verbandsgericht abgeschlossen. Das Rennen in Frankfurt gehört jedoch zur Ironman-Serie der World Triathlon Corporation (WTC). Dies ist ein privates Unternehmen, deshalb kann Denk unabhängig vom Verband eine Sperre aussprechen.
WTC kann unabhaengig eine Sperre aussprechen. WTC = Herr Denk ? Das gilt es dann noch zu klaeren.
Im Laufe des Verfahrens bei der DTU hatten Katja Schumacher und der einst auch in der "Zahnpasta-Affäre" um Dieter Baumann aktive Anwalt Michael Lehner mehrfach die Möglichkeit einer Fremd-Manipulation ihrer Trinkflasche während des Rennens ins Spiel gebracht. Laut Denk entbehrt diese These jeder Grundlage: "Frau Schumacher hat überhaupt keine Eigenverpflegung abgegeben."
Das ist eine Unwarheit/Luege von Herrn Denk.
Katja Schumacher hatte in einer Presseerklärung behauptet, mit dem Abschluss des Verfahrens sei festgestellt worden, dass die von der DTU ausgesprochene Sperre rechtsungültig ist. Die Dopingvorwürfe seien damit "endgültig aus der Welt geschafft". Dieser Darstellung widersprach DTU-Justiziar Reinhard Wilke. Katja Schumacher habe vor dem Verbandsgericht "der Sache nach" ihre Berufung gegen die Dopingsperre zurückgenommen. "Vorausgegangen war eine Einigung über das Ende der Sperrzeit, die durch das Gericht angeregt worden war, und die Erklärung der DTU, weitere Sanktionsansprüche gegen die Athletin nicht weiter zu verfolgen", erklärte Wilke.
Auslegung oder bewusste Tatsachenverdrehung??
Die Verurteilung und Sperre war rechtsungueltig, aufgrund von kopierten Unterschriften der DTU auf dem Dokument, ES GAB NIE EINE DOPINGSPERRE UND GIBT AUCH JETZT KEINE!
Das heisst die Berufung war gegen ein nicht existierendes Urteil eingelegt worden. Von daher war sie ja garnicht existent, wie kann ich sie dann zurueckziehen? Als Justiziar, meine ich, sollte man das wissen!
Das offizielle Urteil des Verbandsgerichts liegt beim Veranstalter in Frankfurt vor. "In den nächsten ein bis zwei Tagen werden wir die Ergebnisliste korrigieren", kündigte Denk an. Danach wird die Kielerin Nina Fischer, die nach ihrer Heirat Eggert heißt, hinter Nina Kraft auf Rang zwei vorrücken. Neue Dritte ist Imke Schiersch aus Nürnbergerin.
Drei Monate nach ihrem Sieg in Frankfurt war Nina Kraft beim Ironman Hawaii positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden. Die Braunschweigerin hat inzwischen Berufung gegen ihre zweijährige Sperre eingelegt. Darüber soll in einem Monat entschieden werden. Ihren Fall bewertet Denk anders als den von Katja Schumacher: "Sie wälzt ihre Schuld nicht auf andere ab. Deshalb kann sie nach Ablauf ihrer Sperre auch wieder starten."
Herr Denk bezeichnet sich selbst als Dopingbekaempfer und laesste ein bekennende Doperin wieder starten!!???????
Er attakiert und versucht eine zu Unrecht Verdaechtigte, die sich um Erklaerungen bemueht, zu verbannen. Ich frage mich, warum geht Herr Denk so auf mich los. I Handelt er hier nach dem Motto: Angriff die beste Verteidigung?
dpa | 01.02.2005 14:19
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