Januar 2003
Die Saison ist vorbei. Es ist Winter, wie sieht da das Leben eines Profitriathleten aus? Erstmal wieder alles machen, zudem ich in der Saison nicht komme, oder auch, die einfach nicht so oft passieren im Leben eines Profisportlers.
Wie zum Beispiel die Nacht zum Tag machen und feiern bis in den Morgen.
Nach meinem letzten Rennen dieser Saison in China habe
ich noch einige Zeit in San Francisco verbracht unter anderem auch Halloween und da ist was los in SF.
Zurück in San Diego habe ich mein Surfbrett aus der Garage geholt (siehe Bildergalerie) wo es schon seit dem Mai
(nach Wildflower im Frühjahr bin ich das letzte Mal gesurft) verlassen steht, gutes Crosstraining kann ich nur empfehlen und Spaß macht´s auch. Überhaupt versuche ich in der Saisonpause viele verschiedene Sportarten zu betreiben. Je mehr Variation je besser.
Trainiert andere Muskeln und die Koordination, ist gut für die allgem. Fitness, macht Spaß und hält gesund. Also Skilaufen, Tennis, Skaten, Bogiebording, Basketball und dann habe ich dieses Jahr schon nach einer Woche Pause wieder mit Krafttraining angefangen.
Das ist der Spaßteil der Saisonpause. Aber dann kommt da auch der Papierkram, Sponsorensuche, Saisonplanung usw.
Viele Stunden am Computer, so dass zum Trainingsanfang möglichst viel erledigt ist, denn dann bleibt nicht viel Zeit.
Mitte Dezember: Schwimmen läuft schon wieder ganz gut. Da habe ich nicht so viel Pause gemacht. Aber die ersten Läufe nach 6 Wochen keinem Laufschritt fallen ganz schön schwer. Kann mir nach der gequälten 1/2h doch noch nicht so ganz vorstellen in ein paar Monaten wieder Marathon zu laufen.
MTB im Heidelberger Wald macht viel Spaß, es ist nicht kalt nur nass. Da gibt es jeden Tag neue Pfade auszuprobieren und einige Touren werden länger als geplant. Ab Januar fängt dann das gezielte Training für die Halbdistanzen wieder an. Ich bin schon Anfang Januar wieder in San Diego um mich dort optimal vorbereiten zu können.
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